Tuesday, 2. december 2008 2 02 /12 /Dez. /2008 16:10
Ich bin so allein. Ich habe das Gefühl, niemanden zum Reden zu haben, niemanden zu haben, der für mich da ist. Ich weiß, dass das so nicht stimmt. Meine Familie wäre sofort für mich da, genau wie meine beste Freundin, aber meine Eltern möchte ich nicht mit meinen Sorgen belasten und meine beste Freundin lebt ihr eigenes Leben. Sie ist so glücklich und ich habe immer das Gefühl, dass ich ihr Glück nicht mit meinen Problemen stören sollte. Aber ich sitze hier allein und wünsche mir nichts sehnlicher, als jemanden zu haben, der mit zuhört, dem ich die ganze Geschichte anvertrauen kann, jemand der mich in den Arm nimmt und mir Kraft gibt.
 
Und dann habe ich zu allem Überfluss immernoch Urlaub und dementsprechend den ganzen Tag Zeit zu grübeln. Von Tag zu Tag merke ich ein bisschen mehr, wie dringend ich mein Leben komplett ändern muss. Aber insgeheim hoffe ich doch immer noch, dass Alex plötzlich vor mir steht, mir seine Liebe gesteht und uns eine Zukunft ermöglicht. Ich weiß, das ist total naiv, aber ich schaffe es noch nicht, meine Hoffnung aufzugeben.

Mir ist bewusst, dass der Start in ein neues Leben immer damit verknüpft ist, Alex aufzugeben. Aber das kann ich einfach nicht. Vielleicht noch nicht, vielleicht auch nie...
von Sonnenschein - veröffentlicht in: Mein Leben
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